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Erinnerungen und Fragen 2015-2017

(Foto: Carola Siedhoff)

Falls Sie besonders schöne Erinnerungen an Orte oder Zeiten in Harburg haben oder einfach etwas über Harburgs Geschichte fragen wollen, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Ich veröffentliche Ihre Erinnerungen oder Fragen dann auf dieser Seite.

Info [ed] harburg-geschichte.de

Die interessantesten Anfragen 2015-2016

Die interessantesten Anfragen 2017

Sehr geehrte Frau Dr. Siedhoff!

Meine Geschwister und ich sind auf ihren Mailverkehr vom 16.1.2015
aufmerksam geworden, da der darin gesuchte Bernhard Kalischer unser
Urgroßvater ist und wir gerne Kontakt zu dem anfragenden „Stephen“
aufnehmen würden. Leider wird in der Mail weder sein Nachname noch
seine Mailadresse genannt.

Können Sie uns da weiterhelfen?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Bärbel Müller

–> Antwort vom 20. August 2017

Sehr geehrte Frau Dr. Müller,
ich habe Stephen eine Mail mit ihrer Adresse geschrieben,
ich hoffe, er meldet sich bei Ihnen.
Viele Grüße Carola Siedhoff

Da ich ja neugierig bin,
ich würde mich freuen, wenn Sie sich nochmals bei mir melden und erzählen, was daraus geworden ist, z.B. ob sie verwandt sind etc.
Viel Erfolg!

–> Antwort vom 21. August 2017

Hallo Frau Siedhoff!
Es hat funktioniert! Herr Falk hat sich fast sofort bei mir gemeldet. Unsere Verwandtschaft ist wirklich sehr weit entfernt, aber wir sind über Bernhard Kalischer verwandt [..] Beginnend mit Bernhard hat die Familie in Harburg und Hamburg gelebt.

Ich hätte nun auch eine Frage an Sie:
Meine Großmutter, die Ehefrau von Franz, war eine geborene Eddelbüttel. Ihr Vater war Moritz Eduard Heinrich Eddelbüttel, geb. 4.8.1862, dessen Vater Heinrich Conrad Friedrich Ludwig Eddelbüttel, geb. 23.7.1829. Kann es sein, dass die Eddelbüttelstraße nach einem von ihnen benannt wurde?
Übrigens: Mathilde Eddelbüttel (verh. Köpke), geb. 1897, weitere Tochter von Moritz E., war die erste Frau, die in Harburg ein Auto besaß!

Viele Grüße,
Bärbel Müller

–> Antwort vom 24. August 2017

Zur Eddelbüttelstraße:

„Benannt 1889 nach dem Harburger Bürgervorsteher, Zimmermeister Carl Eduard Eddelbüttel, geboren 2.8.1832 in Harburg, gestorben 21.10.1893 ebenda. Er hatte mit Senator Maret zusammen die Planierung des östlichen Krummholzberges projektiert und durchgeführt“.

Vielleicht finden Sie den Carl Eduard Eddelbüttel auch noch in Ihrer Familie?
Viele Grüße aus Harburg
Carola Siedhoff

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Die interessantesten Anfragen 2016

Anfrage vom 26.12. aus Schweden

Sehr geehrte Frau Dr Siedhoff

Ich habe Probleme mit Straßennahmen in Harburg 1909-1945

Folgende Straßen liegt Heute in Buchholz: Auguststraße, Eliesenstraße, Holzweg, Lindenstraße. Laut die Straßenverzeichnis in Adressenbücher sind es aber Straßen in der Stadt Harburg 1909-1945.  Könne Sie mir dies erklären?

Hermine Lau, wohnhaft Auguststrasse 16, war 1927-1933 Mitglied Harburgs Bürgervorsteherkollegium. Man konnte wohl nicht Bürgervorsteher sein um mann in der Stadt nicht wohnte?

Freundliche Grüßen aus Schweden

Roland Andersson

 

–> Antwort vom 4.1.2016

Sehr geehrter Herr Andersson,

ich freue mich natürlich sehr, über Ihre E-Mail aus Schweden.

Erst mal wünsche ich Ihnen ein frohes neues Jahr.

Ihr Problem mit den Straßen lässt sich ganz leicht erklären:

Durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 wurden Landgemeinden angeschlossen (auch Harburg). Dadurch waren Straßennahmen doppelt vorhanden. Sie mussten neuen Namen weichen, weil sie bereits in anderen Gegenden Hamburgs vorhanden waren. Durch den Krieg wurden die Umbenennungsmaßnahmen aber verzögert. Erst 1949 wurden sie durchgeführt. so dass in Hamburg jeder Straßenname nur einmal vorkommt.

Das betrifft auch die von Ihnen genannten Straßen.

Die Auguststraße(1885-1947) wurde 1947 in die Barlachstraße umbenannt

Die Elisenstraße (1877-1950) wurde 1950 zur Baererstraße.

Der Holzweg (1889-1930) wurde 1930 in die Denickestraße, nach dem Harburger Oberbürgermeister Heinrich David Denicke, umbenannt.

Die Lindenstaße (1859-1950)wurde 1950 zur Julius Ludowieg Straße

Viele Grüße nach Schweden

Carola Siedhoff

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Die interessantesten Anfragen 2015

Anfrage vom 10. 11. aus den Niederlanden

Geachte Medewerker(ster) Hamburger-Gechichte.

Mijn naam is Heiko Schmidt, ik heb de volgende vragen omtrent Harburg, Damals Akazienalle 4

Heute Vögelerstasse zijn er nog foto’s uit de tijd 1945-1950 ik kan namelijk niets vinden in de Archieven.

Mijn pleeg ouders wonden ik geloof van af 1928 op dit adres , ik zal een paar foto’s als bijlage mee sturen

wij zijn in 1948 naar Holland verhuist misschien zijn er nog mensen die het gezin kenden ik denk dan aan kinderen waar mee ik

op staat of in de tuin mee speelde, en dan het huis naast ons was na de Oorlog bezet door de Engelsen het was een kantoor van de Krijgsraad

dus advocaten en Britse rechters ,ook daar kan ik niets van terug vinden.

Voor zover ik nog iets weet over die tijd behoorde het huis aan de Opa van mijn pleeg Moeder de Fam. Klemz hij was Kaptein op een bij de

Deutsche koopvaardij zie de bijlage

De namen van mijn pleeg ouders zijn Hernn Johannes Stempel und frau Else geb:Kaschig leider alle verstorben, miin pleegmoeder

is geboren in Hamburg 22-05-1904 ook daar kan ik niets van terug vinden inde Archieven.

Als bijlage stuur ik een paar fotós mee:

Van de Opa,mijn pleeg ouders , en van het huis zoals het was in die jaren.

Ik hoop dat er nog iets tevinden is uit die tijd ik heb er een goed tijd gehad ondanks de Oorlog, mijn pleeg moeder moest met mij

in de kinder wagen altijd rennen naar de schuil kelder voor de bommen zij er nog foto’s van die schuil plaatsen ?

Ok dit is genoeg , het spijt mij dat ik het niet in Duits geschreven heb maar lezen gaat goed en ook spreken maar schrijven is een probleem.

ik weet dat veel mensen op de redactie ook een beetje Nederlands spreken,als U iets terug Mailt kan dat natuurlijk in het Duits.

Mit freundlichem Grus.

Heiko Schmidt

 

–> Antwort vom 20. November 2015

Lieber Herr Schmidt,

ich habe mich sehr über Ihre E-Mail gefreut!

Leider spreche ich kein bisschen niederländisch.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, suchen Sie nach Fotos von der Akazienalle, heute Vögelerstraße.

Und Sie suchen nach Informationen über Ihre Pflegeeltern, Familie Stempel.

Es ist sehr schwierig Fotos zu bekommen. Ich habe leider keine Fotos.

Bitte versuchen Sie es im Hamburger Staatsarchiv.

Dort gibt es auch ein Bildarchiv der Stadt Hamburg.

Staatsarchiv Hamburg

Kattunbleiche 19

22041 Hamburg

poststelle@staatsarchiv.hamburg.de

http://www.hamburg.de/staatsarchiv

Ihre Pflegeeltern könnten Sie in den Hamburger Adressbüchern suchen. Dort steht meistens aber nur der Wohnort und der Beruf drin.

Auch die Adressbücher finden Sie im Hamburger Staatsarchiv.

Viele Grüße Carola Siedhoff
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Anfrage vom 7.3.

Sehr geehrte Frau Dr. Siedhoff,

bin heute auf Ihre interessante Seite gestoßen, und hoffe das sie mir weiter helfen können. Unsere Familie arbeitet an einen Stammbaum und wir suchen Nachkommen der Familie Dohrmann!

Es handelt sich um Wilhelm Dohrmann geb. ca. 1888 letzte Adresse ca. 1952 Harburg Marmstorf, Langer Berg 18 ! Er hatte ein Lebensmittel Geschäft. Auf dem Grundstück wurde ca. 1952 ein Haus für die Tochter gebaut Vorname (Bärbel? )

Nun haben wir gehört, dass es die Straße nicht mehr gibt, oder das sie umbenannt wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass beide Häuser abgerissen wurde. Vielleicht wissen Sie etwas!

Anbei 2 Bilder von den beiden Häusern.

Liebe Grüße aus Lüneburg

Verena Masch

 

–> Antwort vom 13.3.

Liebe Frau Masch,

die Straße Langer Berg gibt es noch und auch das Haus steht noch.

Ich bin dort mal vorbeigefahren und habe ein Foto für Sie gemacht. 🙂

Viele Grüße Carola Siedhoff

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Anfrage vom 9.2.

Guten Tag Frau Dr. Siedhoff,

Gerade eben habe ich versucht herauszubekommen seit wann es das Krankenhaus Mariahilf gibt und bis wann dort Nonnen/Schwestern tätig waren und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Wissen Sie dazu näheres?

Vielleicht können Sie mir auch mit einer anderen Frage weiterhelfen.

Vor dem Bau der Autobahn wohnte meine Großmutter im Haus Schießbahn 21 auf dem Bundeswehrgelände (Standortverwaltung) in Bostelbek. Jetzt genau neben der Autobahnabfahrt Heimfeld auf die Cuxhavener Straße und hinter dem Brunnenschutzgebiet. Ich wüsste gerne wann dieses Haus erbaut wurde und auch seit wann die Gebäude auf diesem Gelände stehen. Erst nach dem 2. Weltkrieg oder bereits davor? Ich habe dort in meiner Kindheit viel Zeit verbracht.

Mit freundlichen Grüßen und danke in voraus,

Claudia Hagemann

 

–> Antwort:

Liebe Frau Hagemann,

zu Ihrer ersten Frage, dass Krankenhaus Mariahilf Hamburg-Harburg gibt es seit dem Jahr 1900.

Alles weitere erfahren Sie in dem Buch von Gereon Lemke, Krankenhaus Mariahilf Hamburg Harburg, Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum 1900-2000.

Das Buch gibt es zum Beispiel über die Ärztliche Zentralbibliothek der Universität Hamburg zur Ausleihe.

Sonderstandort: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin (Gebäude N30, 1. Stock)

Signatur: Med 11: HHk Mar/2000

Zum Haus Schießbahn 21 würde ich in die Harburger Adressbücher gucken.

Diese sind nach Straßen, dann nach Hausnummern und dann nach Namen der Bewohner sortiert. Dort finden Sie meistens sogar die Berufe der Bewohner. Anhand der Adressbücher müssten Sie herausbekommen, seit wann es das Haus Nummer 21 gab und wer dort wohnte.

Sie finden die Adressbücher u.a. im Staatsarchiv Hamburg oder in der Bibliothek vom Helms Museum.

Viele Grüße Carola Siedhoff

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Anfrage vom 16.1. 2015 aus den USA

Dear Dr. Siedhoff:

Today, I ran across this item on the website http://www.harburg-geschichte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=7:entstehung-des-phoenix-viertels&catid=8:entstehung&Itemid=3 :
Kalischerstraße:
Von 1885 bis 1950 hieß die heutige Kalischerstraße „Feldstraße”. 1950 wurde sie nach dem Harburger Kaufmann Bernhard Kalischer (1863-1933) neu benannt. Kalischer baute das Speditions- und Lagerungsgeschäft Anfang des 20. Jahrhunderts in Harburg stark aus. 1913 wurde er Inhaber der Firma Anton Günther GmbH.

I would be interested to learn whether you have more information about this Bernhard KALISCHER. I hoping to determine whether he is my grandfather’s 4th cousin. „My“ Bernhard KALISCHER was born in Jauer, Schlesien, on 23 June 1863. His parents were Raphael KALISCHER and Friederike geb. SACHS.

I am also interested to learn whether Bernhard was the father of Franz KALISCHER
(geb. 20.08.1896 in Hamburg-Harburg). Fritz KALISCHER (geb. 15.12.1901 in Hamburg-Harburg), and Charlotte DIECKMANN geb. KALISCHER (geb. 14.02.1894 in Hamburg-Harburg), whom I found listed in the 1939 German „Minority“ Census. I am hoping to find living descendants from this family. So far, I have not been able to learn whether Franz, Fritz and Charlotte escaped Nazi Germany and survived the Shoah.

Thank you for your consideration.

Best regards, Stephen

 

–> Antwort vom 23.1.2015

Hallo Stephen,

yes I think, Bernard Kalischer is from you family.

I found:

The Street “Kalischerstraße” was named in 1950 after the Harburg businessman Bernard Kalischer, born on June 23, 1963 in Jauer in Silesia, died on 5 December 1933, Harburg-Wilhelmsburg. Kalischer. joined in 1886 as Epedient in the company Anton Günther GmbH. He got co-owner in 1895 and owner of the company in 1913. He left the company in 1933.

Special services Kalischer has earned the Harburg economy in that he succeeded against strong competition from Hamburg.

[Adalbert Holtz und Horst Homann: Die Straßennamen von Harburg nebst stadtgeschichtlichen Tabellen und einem Straßenplan.Harburg 1970. S.52.]

I think you could find some more information about Bernard Kalischer and his company in the Hamburg State Archives.

This is the page of the Hamburg State Archives.

http://www.hamburg.de/staatsarchiv/

The archive have a stock on discounts, family archives from 1724-1950 of Harburg and Harburg companies from 1757 to 1948.

I think it will be easier to find Bernard Kalischer, because he had this company “Anton Günther Gmbh” in Harburg, than to find Raphael KALISCHER and Friederike.

You can also write to the Helms Museum in Harburg.

I studied together with Dr. Melanie Leonard.

leonhard@amh.de

She is the Administrator Department Harburg history at the museum

I wish you good luck!

If you have any more questions, please write me.

Best regards

Carola Siedhoff