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Erinnerungen und Fragen

(Foto: Carola Siedhoff)

Falls Sie besonders schöne Erinnerungen an Orte oder Zeiten in Harburg haben oder einfach etwas über Harburgs Geschichte fragen wollen, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Ich veröffentliche Ihre Erinnerungen oder Fragen dann auf dieser Seite.

Info [ed] harburg-geschichte.de

Die interessantesten Anfragen 2016

Anfrage vom 26.12. aus Schweden

 

Sehr geehrte Frau Dr Siedhoff

Ich habe Probleme mit Straßennahmen in Harburg 1909-1945

Folgende Straßen liegt Heute in Buchholz: Auguststraße, Eliesenstraße, Holzweg, Lindenstraße. Laut die Straßenverzeichnis in Adressenbücher sind es aber Straßen in der Stadt Harburg 1909-1945.  Könne Sie mir dies erklären?

Hermine Lau, wohnhaft Auguststrasse 16, war 1927-1933 Mitglied Harburgs Bürgervorsteherkollegium. Man konnte wohl nicht Bürgervorsteher sein um mann in der Stadt nicht wohnte?

Freundliche Grüßen aus Schweden

Roland Andersson

 

–> Antwort vom 4.1.2016

Sehr geehrter Herr Andersson,

ich freue mich natürlich sehr, über Ihre E-Mail aus Schweden.

Erst mal wünsche ich Ihnen ein frohes neues Jahr.

Ihr Problem mit den Straßen lässt sich ganz leicht erklären:

Durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 wurden Landgemeinden angeschlossen (auch Harburg). Dadurch waren Straßennahmen doppelt vorhanden. Sie mussten neuen Namen weichen, weil sie bereits in anderen Gegenden Hamburgs vorhanden waren. Durch den Krieg wurden die Umbenennungsmaßnahmen aber verzögert. Erst 1949 wurden sie durchgeführt. so dass in Hamburg jeder Straßenname nur einmal vorkommt.

Das betrifft auch die von Ihnen genannten Straßen.

Die Auguststraße(1885-1947) wurde 1947 in die Barlachstraße umbenannt

Die Elisenstraße (1877-1950) wurde 1950 zur Baererstraße.

Der Holzweg (1889-1930) wurde 1930 in die Denickestraße, nach dem Harburger Oberbürgermeister Heinrich David Denicke, umbenannt.

Die Lindenstaße (1859-1950)wurde 1950 zur Julius Ludowieg Straße

Viele Grüße nach Schweden

Carola Siedhoff

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Die interessantesten Anfragen 2015

Anfrage vom 10. 11. aus den Niederlanden

Geachte Medewerker(ster) Hamburger-Gechichte.

Mijn naam is Heiko Schmidt, ik heb de volgende vragen omtrent Harburg, Damals Akazienalle 4

Heute Vögelerstasse zijn er nog foto’s uit de tijd 1945-1950 ik kan namelijk niets vinden in de Archieven.

Mijn pleeg ouders wonden ik geloof van af 1928 op dit adres , ik zal een paar foto’s als bijlage mee sturen

wij zijn in 1948 naar Holland verhuist misschien zijn er nog mensen die het gezin kenden ik denk dan aan kinderen waar mee ik

op staat of in de tuin mee speelde, en dan het huis naast ons was na de Oorlog bezet door de Engelsen het was een kantoor van de Krijgsraad

dus advocaten en Britse rechters ,ook daar kan ik niets van terug vinden.

Voor zover ik nog iets weet over die tijd behoorde het huis aan de Opa van mijn pleeg Moeder de Fam. Klemz hij was Kaptein op een bij de

Deutsche koopvaardij zie de bijlage

De namen van mijn pleeg ouders zijn Hernn Johannes Stempel und frau Else geb:Kaschig leider alle verstorben, miin pleegmoeder

is geboren in Hamburg 22-05-1904 ook daar kan ik niets van terug vinden inde Archieven.

Als bijlage stuur ik een paar fotós mee:

Van de Opa,mijn pleeg ouders , en van het huis zoals het was in die jaren.

Ik hoop dat er nog iets tevinden is uit die tijd ik heb er een goed tijd gehad ondanks de Oorlog, mijn pleeg moeder moest met mij

in de kinder wagen altijd rennen naar de schuil kelder voor de bommen zij er nog foto’s van die schuil plaatsen ?

Ok dit is genoeg , het spijt mij dat ik het niet in Duits geschreven heb maar lezen gaat goed en ook spreken maar schrijven is een probleem.

ik weet dat veel mensen op de redactie ook een beetje Nederlands spreken,als U iets terug Mailt kan dat natuurlijk in het Duits.

Mit freundlichem Grus.

Heiko Schmidt

 

–> Antwort vom 20. November 2015

Lieber Herr Schmidt,

ich habe mich sehr über Ihre E-Mail gefreut!

Leider spreche ich kein bisschen niederländisch.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, suchen Sie nach Fotos von der Akazienalle, heute Vögelerstraße.

Und Sie suchen nach Informationen über Ihre Pflegeeltern, Familie Stempel.

Es ist sehr schwierig Fotos zu bekommen. Ich habe leider keine Fotos.

Bitte versuchen Sie es im Hamburger Staatsarchiv.

Dort gibt es auch ein Bildarchiv der Stadt Hamburg.

Staatsarchiv Hamburg

Kattunbleiche 19

22041 Hamburg

poststelle@staatsarchiv.hamburg.de

http://www.hamburg.de/staatsarchiv

Ihre Pflegeeltern könnten Sie in den Hamburger Adressbüchern suchen. Dort steht meistens aber nur der Wohnort und der Beruf drin.

Auch die Adressbücher finden Sie im Hamburger Staatsarchiv.

Viele Grüße Carola Siedhoff
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Anfrage vom 7.3.

Sehr geehrte Frau Dr. Siedhoff,

bin heute auf Ihre interessante Seite gestoßen, und hoffe das sie mir weiter helfen können. Unsere Familie arbeitet an einen Stammbaum und wir suchen Nachkommen der Familie Dohrmann!

Es handelt sich um Wilhelm Dohrmann geb. ca. 1888 letzte Adresse ca. 1952 Harburg Marmstorf, Langer Berg 18 ! Er hatte ein Lebensmittel Geschäft. Auf dem Grundstück wurde ca. 1952 ein Haus für die Tochter gebaut Vorname (Bärbel? )

Nun haben wir gehört, dass es die Straße nicht mehr gibt, oder das sie umbenannt wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass beide Häuser abgerissen wurde. Vielleicht wissen Sie etwas!

Anbei 2 Bilder von den beiden Häusern.

Liebe Grüße aus Lüneburg

Verena Masch

 

–> Antwort vom 13.3.

Liebe Frau Masch,

die Straße Langer Berg gibt es noch und auch das Haus steht noch.

Ich bin dort mal vorbeigefahren und habe ein Foto für Sie gemacht. 🙂

Viele Grüße Carola Siedhoff

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Anfrage vom 9.2.

Guten Tag Frau Dr. Siedhoff,

Gerade eben habe ich versucht herauszubekommen seit wann es das Krankenhaus Mariahilf gibt und bis wann dort Nonnen/Schwestern tätig waren und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Wissen Sie dazu näheres?

Vielleicht können Sie mir auch mit einer anderen Frage weiterhelfen.

Vor dem Bau der Autobahn wohnte meine Großmutter im Haus Schießbahn 21 auf dem Bundeswehrgelände (Standortverwaltung) in Bostelbek. Jetzt genau neben der Autobahnabfahrt Heimfeld auf die Cuxhavener Straße und hinter dem Brunnenschutzgebiet. Ich wüsste gerne wann dieses Haus erbaut wurde und auch seit wann die Gebäude auf diesem Gelände stehen. Erst nach dem 2. Weltkrieg oder bereits davor? Ich habe dort in meiner Kindheit viel Zeit verbracht.

Mit freundlichen Grüßen und danke in voraus,

Claudia Hagemann

 

–> Antwort:

Liebe Frau Hagemann,

zu Ihrer ersten Frage, dass Krankenhaus Mariahilf Hamburg-Harburg gibt es seit dem Jahr 1900.

Alles weitere erfahren Sie in dem Buch von Gereon Lemke, Krankenhaus Mariahilf Hamburg Harburg, Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum 1900-2000.

Das Buch gibt es zum Beispiel über die Ärztliche Zentralbibliothek der Universität Hamburg zur Ausleihe.

Sonderstandort: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin (Gebäude N30, 1. Stock)

Signatur: Med 11: HHk Mar/2000

Zum Haus Schießbahn 21 würde ich in die Harburger Adressbücher gucken.

Diese sind nach Straßen, dann nach Hausnummern und dann nach Namen der Bewohner sortiert. Dort finden Sie meistens sogar die Berufe der Bewohner. Anhand der Adressbücher müssten Sie herausbekommen, seit wann es das Haus Nummer 21 gab und wer dort wohnte.

Sie finden die Adressbücher u.a. im Staatsarchiv Hamburg oder in der Bibliothek vom Helms Museum.

Viele Grüße Carola Siedhoff

 

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Anfrage vom 16.1. 2015 aus den USA

Dear Dr. Siedhoff:

Today, I ran across this item on the website http://www.harburg-geschichte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=7:entstehung-des-phoenix-viertels&catid=8:entstehung&Itemid=3 :
Kalischerstraße:
Von 1885 bis 1950 hieß die heutige Kalischerstraße „Feldstraße”. 1950 wurde sie nach dem Harburger Kaufmann Bernhard Kalischer (1863-1933) neu benannt. Kalischer baute das Speditions- und Lagerungsgeschäft Anfang des 20. Jahrhunderts in Harburg stark aus. 1913 wurde er Inhaber der Firma Anton Günther GmbH.

I would be interested to learn whether you have more information about this Bernhard KALISCHER. I hoping to determine whether he is my grandfather’s 4th cousin. „My“ Bernhard KALISCHER was born in Jauer, Schlesien, on 23 June 1863. His parents were Raphael KALISCHER and Friederike geb. SACHS.

I am also interested to learn whether Bernhard was the father of Franz KALISCHER
(geb. 20.08.1896 in Hamburg-Harburg). Fritz KALISCHER (geb. 15.12.1901 in Hamburg-Harburg), and Charlotte DIECKMANN geb. KALISCHER (geb. 14.02.1894 in Hamburg-Harburg), whom I found listed in the 1939 German „Minority“ Census. I am hoping to find living descendants from this family. So far, I have not been able to learn whether Franz, Fritz and Charlotte escaped Nazi Germany and survived the Shoah.

Thank you for your consideration.

Best regards, Stephen

 

–> Antwort vom 23.1.2015

Hallo Stephen,

yes I think, Bernard Kalischer is from you family.

I found:

The Street “Kalischerstraße” was named in 1950 after the Harburg businessman Bernard Kalischer, born on June 23, 1963 in Jauer in Silesia, died on 5 December 1933, Harburg-Wilhelmsburg. Kalischer. joined in 1886 as Epedient in the company Anton Günther GmbH. He got co-owner in 1895 and owner of the company in 1913. He left the company in 1933.

Special services Kalischer has earned the Harburg economy in that he succeeded against strong competition from Hamburg.

[Adalbert Holtz und Horst Homann: Die Straßennamen von Harburg nebst stadtgeschichtlichen Tabellen und einem Straßenplan.Harburg 1970. S.52.]

I think you could find some more information about Bernard Kalischer and his company in the Hamburg State Archives.

This is the page of the Hamburg State Archives.

http://www.hamburg.de/staatsarchiv/

The archive have a stock on discounts, family archives from 1724-1950 of Harburg and Harburg companies from 1757 to 1948.

I think it will be easier to find Bernard Kalischer, because he had this company “Anton Günther Gmbh” in Harburg, than to find Raphael KALISCHER and Friederike.

You can also write to the Helms Museum in Harburg.

I studied together with Dr. Melanie Leonard.

leonhard@amh.de

She is the Administrator Department Harburg history at the museum

I wish you good luck!

If you have any more questions, please write me.

Best regards

Carola Siedhoff

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Die interessantesten Anfragen 2014

Anfrage vom 15.12.2014

Verehrte Damen und Herren,

ich arbeite an einer Biografie von Dr. Johannes Meyer. Er war von 1900 bis 1909 am Realgymnasium zu Harburg und erwarb Anfang 1909 das „Zeugnis der Reife“.

Zum Realgymnasium habe ich einige Fragen, die mir eventuell jemand beantworten oder weiterhelfen kann: Wann wurde das Gebäude erstellt?

Gibt es Innenaufnahmen vom Gebäude?

Wer hat noch Bilder von Schülern aus der Zeit von 1900-1909?

Gibt es Publikationen über das Realgymnasium?

Mit freundlichen Grüßen Schwendner

 

–> Antwort vom 15.1.2015

Hallo Herr oder Frau Schwendner,

es gibt Jahresberichte des Realgymnasiums und der Realschule zu Harburg.

Vielleicht finden Sie dort etwas, was sie brauchen könnnen.

Der Jahresbericht/ Realgymnasium und Realschule zu Harburg

steht in der Bibliothek des Hamburger Staatsarchivs.

Signatur:

A 559/0050

Bestand:

1894/95 (1895) – 1896/97 (1897); 1898/99 (1899); 1900/01 (1901) – 1901/02 (1902); 1914/15 (1915)

Ausleihstatus:

Vorlage nur im Lesesaal, keine Fernleihe

Bitte selbst am Standort entnehmen und ggf. vor Ort ausleihen

Ansonsten wenden Sie sich auch gerne an meine alte Studienkollegin Dr. Melanie Leonhard. Sie ist die Leiterin der Abteilung Harburger Stadtgeschichte im Helms Museum.

leonhard@amh.de

Viele Grüße und viel Erfolg

Dr. C. Siedhoff

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Anfrage vom 3.10.2014

Guten Tag Frau Dr. Siedhoff,

für das Stadtarchiv Buchholz/Nordheide arbeite ich an einer Dokumentation

über die dort 1934 errichtete „Ehrenhalle der Nationalsozialisten“ (bestand bis 1945).

Einer der publizistischen Förderer war der damalige Chefredakteur (Schriftleiter!) der

„Harburger Anzeigen und Nachichten“, ein Dr. Hans Henningsen, der mit seinen

Beiträgen (auch über die „Ehrenhalle“ ) die HAN zu einem NS-Kampfblatt der schlimmsten Art

gemacht hat.

Im HH-Staatsarchiv habe ich gestern die HAN 1934 durchgesehen und mir die entsprechenden

Seiten als Kopie bestellt, bin auch im Staatsarchiv auf eine interessante Akte gestoßen (Kopie/Scann

bestellt), sowie im Bundesarchiv (Scann vorhanden).

Die Halle wurde von einem Harburger Architekten entworfen, es gab auch eine öffentliche Ausschreibung.

Können Sie mir bitte Sagen, wie und in welchem Archiv in Harburg evtl. noch weitere Dokumente

zu finden sein könnten? Wo ist das Archiv der HAN gelandet? Und wo (außer Bundesarchiv/Anfrage läuft)

findet sich etwas über den Dr. Henningsen?

Viele Fragen, vielleicht können Sie mir einen Hinweis dazu geben

Freundliche Grüße G. Klußmeier

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25.1.2014

Hallo,

ich habe mal eine Frage :

Ich habe damals mit meinen Eltern in der Stasse Am Werder gewohnt ,mein stiefvater schon vorher und ich mit meiner mutter bin 1974 dort eingezogen….. das war ein Einfamilienhaus ,was zum Grundstück einer schlosserei (?) gehörte.Zumindest waren auf dem Hof ständig lkw-anhänger .in der halle wurden sie lackiert.das haus gehörte dem inhaber des geländes,also firmenchef,für den mein stiefvater gearbeitet hattet.gegenüber von unserem haus war auch ein haus und ein parkplatz.wir haben dort bis 1977 ungefähr gewohnt.der name der lkw-schlossereilackiererei fing meiner meinung nach mit K an.

mit frdl. gruss claudia lesko

–> Antwort vom 29.1. 2014

Hallo Frau Lesko,

über die Straße AM WERDER kann ich Ihnen folgendes sagen:

Die Straße wurde 1897 so benannt. „Hier lag bis zu einer Aufhöhung und Bebauung in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts der nördlich durch den Seevekanal und südlich

durch den Engelbach, begrenzte und von Gräben durczogene Werder mit den Werdergärten. (Werder bedeutet Flussinsel)

[Quelle: Adalbert Holtz und Horst Homann: Die Straßennamen von Harburg nebst stadtgeschichtelichen Tabellen und einem straßenplan, Hamburg 1970.]

Konnte ich Ihnen ein bisschen weiterhelfen? Wenn nicht, wenden Sie sich bitte an das Helmsmuseum in Harburg. Die helfen Ihnen auch gerne weiter.

Viele Grüße Carola Siedhoff

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Die interessantesten Anfragen 2013

Antwort vom 5.11.2013

Sehr geehrte Frau Langer,

ihre Großeltern lebten in der Müller- und Winkelstraße in Harburg.

Müllerstraße:

Benannt 1860 nach dem Grundbesitzer, Brüder und Gärtner Peter Caspar Christoph Müller, geboren am 5.5. 1800 in Harburg, gestorben am 23.7. 1874 in Harburg. Sie führte von der Wilstorfer Straße zu dem Müllerschen Haus und wurde deshalb nach ihm benannt.

Winkelstraße

Benannt 1889 nach ihrer Lage. 1960 wurde der steile Straßenteil zur Denickestraße eingezogen und zur neuen Grünanlage geschlagen.

Welche Leute in diesen Straßen wohnten und was für Berufe diese Menschen dort ausführten, erfahren sie in den ADRESSBÜCHERN aus HARBURG. Sie finden sie im Helms Museum und im Staatsarchiv Hamburg.

Die Gazerststraße wurde 1907 benannt nach dem Medizinalrat Dr. med Ludolph Friedrich Gazert, geb. 7.7.1813 in Lüneburg. Gazert war praktischer Arzt und Armenarzt in Harburg ab 1840 und wurde der erste, anfangs unbesoldete Leiter des ersten Krankenhauses Harburg, dem „Marienstift“. 1853 wurde Gazert Stadtphysikus und von 1863 bis 1870 Stadt- und Landphysikus.

[Quelle der Straßennamen: Adalbert Holtz und Horst Homann: Die Straßennamen von Harburg nebst stadtgeschichtlichen Tabellen und einem Straßenplan, Harburg 1970.]

Von meiner Mutter, die in der Gazertstraße 69 aufwuchs, weiss ich, dass es dort KEINE Nissenhütten oder Mietergärten zur Selbstversorgung gab. Nissenhütten standen am Göhlbachtal und am Ehestorfer Weg in Harburg.

Leider kennt Sie keinen der von Ihnen genannten Personen.

Ihr Großvater starb am 12.8.1960. Eventl. finden Sie über ihn eine Nachricht in den Harburger Anzeigen und Nachrichten. Das Archiv der Harburger Anzeigen und Nachrichten befindet sich im Helms Museum.

Ich habe zusammen mit der Leiterin der Stadtgeschichte des Helms Museums, Frau Dr. Melanie Leonhard, an der Universität studiert und Ihr bereits Ihren Brief weitergeleitet.

Bitte wenden Sie sich wegen der Harburger Anzeigen und Nachrichten und der Harburger Adressbücher an das Helms Museum

Museumsplatz 2

21073 Hamburg

Die Bibliothek, wo die Adressbücher stehen, ist öffentlich zugängig.

Tel. 040/ 42871-3693

Harburg wurde gerade Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr zur Industriestadt.

Im Buch: Jürgen Ellermeyer (Hg.): Harburg. Von der Burg zur Industriestadt, Hamburg 1988, steht, „Harburg wurde immer mehr zu einer Fabrikstadt. Die steuerkräftige Fabrikherren sind nur zum geringen Theil hier ansässig, während die Arbeiterbevölkerung – durchweg aus Preußen, Polen und dem Magdeburgischen stammend – in rapider Weise wächst.“ (S.301)

Grund dafür war die viele Industrie in Harburg, wozu die Gummifabriken, Textilindustrie, Ölfabriken, Maschinenfabriken, Holz- und Rohrindustrie, Chemische Fabriken, Lederfabriken, Brauereien etc. gehörten.

Hier steht nicht, dass die Einwanderer aus Thüringen und Sachsen kamen, aber es ist anzunehmen, dass sie wegen der Fabriken nach Harburg zogen.

Bitte wenden Sie sich für alles weitere an Dr. Melanie Leonhard. Sie weiss schon Bescheid.

leonhard@amh.de

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein bisschen weiterhelfen.

Viele Grüße aus Harburg

Carola Siedhoff

Anfrage kam per Post!

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16.7.2013

Gern hätte ich mehr Infos zu meiner Familie.
Mein Großvater war Walter Georg Koch (Koch Palmkernöl – Walter Koch Weg), Mein Urgroßvater Hermann Koch war in erster Ehe mit Julie Noblee verheiratet.
Mein Urgroßvater Ernst Moritz Nagel war Direktor der Harburg-Staßfurt-Soda-Fabrik. (Thörl).
Dankbar für jeden weiterführenden Hinweis.
Mfg
Andrea Koch

Mein Urgroßvater war Ernst Moritz Nagel – Harburg Staßfurt Soda).

 

–> Antwort vom 18. Juli 2013

Hallo Frau Koch,

es ist sehr schwierig zu den Personen etwas zu finden.

Zu Hermann Koch lässt sich sagen, dass er der erste Fabrikführer der Firma H. Nobée & Co war (seit 1855). Er gründete im Jahre 1879 die Ölfabrik Koch & Co.

Die Firma Noblée wurde von dem Franzosen Henri Louis Noblée 1855 gegründt.

Sie erwähnen die Harburg-Staßfurt-Soda-Fabrik.

Sie entstand 1872 aus der Ölfabrik Heins & Asbeck und hieß dann Chemische Fabrik Harburg-Staßfurt AG.

Ich empfehle Ihnen das Buch: Noblee, Noblee & Thörl Gmbh. Ölfabriken . Speisefettraffinerien, Hamburg, Harburg 1955, zum 100. Firmenjubiläum.

Im Bestandsverzeichnis des Staatsarchivs Hamburg konnte ich leider bei Wirtschaftsunternehmen nichts zu Noblée & Co finden und genauso wenig bei Familien und Einzelpersonen unter Koch.

Interessant für Sie könnten eventl. die Harburger Adressbücher sein, in denen alle Personen und Firmen aufgelistet sind. Auch diese finden Sie im Staatsarchiv.

Eventl. wenden Sie sich auch an das Helms-Museum in Harburg, die eine eigene Bibliothek haben.

Viele Grüße Dr. C. Siedhoff

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März 2013

Hallo Frau Siedhoff,

meine UrUrUr-Großeltern sind ca. 1855 von Klein Lafferde (Kreis Peine) nach Harburg gezogen und haben mindestens bis zum Tod meiner UrUrUr-Großmutter im Jahr 1864 dort gelebt. In dieser Zeit sind, vermutlich aus wirtschaftlicher Not, weitere verwandte Familien aus der näheren Umgebung von Kl. Lafferde nach Harburg gegangen. Später, vor seinem Tod 1890 in Peine, muss dann mein UrUrUr-Großvater, mit seinen 4 Kindern, Harburg wieder verlassen haben.

Während des Aufenthaltes der Familie in Harburg, wohnten sie im Jahr 1861 in der Ostseite 26 und dann im Jahr 1862 in der Hermannstrasse 19a.

Da ich bisher vergeblich die entsprechenden Strassen gesucht habe, gehe ich davon aus, dass diese im Lauf der Zeit umbenannt wurden. Können Sie mir sagen, wo sich die entsprechenden Adressen heute befinden und ob man aus ihnen vielleicht Rückschlüsse auf den Arbeitsplatz der dortigen Bewohner ziehen könnte?

Für Ihre Mühe schon jetzt vielen Dank im Voraus

mit Gruss aus Lengede

Joachim Schierding

 

–> Antwort vom 7. April 2013

Hallo Herr Schierding,

die Straße Ostseite gibt es heute nicht mehr. Sie ging von der Buxtehuder Straße an der Stelle ab, wo ungefähr die Firma Harburg Freudenberger ist. (Vielleicht ist das auch ein Hinweis, wo ihre Vorfahren gearbeitet haben?)

Die Straße Ostseite wurde 1856 so benannt, weil die Häuser östlich von der Eisenbahn standen.

Heute ist das Gebiet wahrscheinlich alles Bahngelände.

Die Straße Hermannstraße heißt heute Salzburger Häuser.

Von 1857 bis 1950 hieß die Straße Hermannstraße, aber nach welcher Person sie so benannt wurde, ist nicht bekannt.

Sie wurde 1950 in Salzburger Häuser umgetauft. In den Jahren 1731 und 1732 wurden aus dem Salzburger und Berchtesgadener Land evangelische Familien ausgewiesen und in evangelischen Ländern aufgenommen. Daher der Name der Straße.

Ja, man müsste Rückschlüsse auf den Arbeitsplatz der dortigen Bewohner ziehen können, denn in den Adressbüchern aus der damaligen Zeit, sind auch die Berufe angegeben.

Bitte gucken Sie in den Adressbüchern von Harburg nach. Sie müssten im Staatsarchiv Hamburg zu finden sein.

Kattunbleiche 19

22041 Hamburg

Fon: 040-428 31 – 3200

Viele Grüße Dr. Carola Siedhoff

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Die interessantesten Anfragen 2012

Hallo Frau Siedhoff,

vielleicht können Sie mir weiterhelfen:

Als Kind habe ich mit meinen Eltern Anfang der 60er Jahre im Eißendorfer Pferdeweg 6 gewohnt. Es handelt(e) sich um eine Gründerzeit/Jugendstilvilla mit einem großen Grundstück (ca. 3000 qm?). Die Räume – wie bewohntendie erste Etage – waren groß, hoch mit Stuckdecken. Es war also kein sozialer Brennpunkt.

In den historischen Hamburger Adressbüchern (wo Harburg ja erst nach dem Groß-Hamburg-Gesetz verzeichnet ist) fand ich für das Anwesen bis 1941 als Eigentümer „(Kochs Erben)“ eingetragen. Die Klammern bedeuten lt. Erläuterungen „unbekannten Aufenthalts“. Für mich erhob sich natürlic die Frage, ob das (mit viel Glück) England oder Schweiz bedeutete oder (wahrscheinlicher) Ghetto in Lodz oder Warschau, da die Vernichtungslager erst ab 1942 „in Betrieb“ gingen. Neuer Eigentümer war ein Georg von Thile, Hauptmann a.D., wohnhaft in Pöseldorf, Brahmsallee 8. Sein Wohnungsnachbar dort war lt. Adressbuch Dr. Joseph Norden, Rabbiner i.R.. 1942 hieß er dann logischerweise Joseph Israel Norden, der Doktortitel wurde ihm allerdings gelassen. Dafür wurde er 1943 (da war er nicht mehr im Adressbuch verzeichnet) nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet.
Daß ein Hauptmann a.D. altruistisch und als Philosemit quasi als Strohmann jüdisches Eigentum vor dem Zugriff der Faschisten rettet, erscheint mir jedenfalls sehr unwahrscheinlich, eher war er wohl ein Profiteur der Judenvernichtung.

Die Forschungsstelle für Zeitgeschichte hat keine Unterlagen, meinte aber, daß es sich beim ursprünglichen Eigentümer um den Palmölfabrikanten Walter Koch handeln könnte. Da Sie ja über das Phoenix-Viertel geforscht haben, wissen Sie vielleicht mehr.

Auf die Antwort des Hamburger Staatsarchivs warte ich noch.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen oder zumindest Kontaktadressen nennen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Brücks

 

–> Antwort vom 22.12.2012

Hallo Herr Brücks,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Bei Walter Koch fällt mir zuerst der Walter-Koch-Weg in Wilstorf ein.

1950 nach dem Vorbesitzer des Geländes, dem Fabrikanten Walter Georg Koch

(1877-1922) Palkernölfabrik Koch & Co benannt.

Haben Sie schon mal beim Institut für die Geschichte der deutschen Juden

angefragt?

http://www.igdj-hh.de/

Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Beim Schlump 83

20144 Hamburg

(0049)40 – 42 838 – 2617

Ansonsten ist er mir bei der Recherche zum Phoenix-Viertel leider nicht

untergekommen.

Carola Siedhoff

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28.8.2012

Hallo,

ich habe gerade Ihre Seite gelesen und ich möchte fragen, ob Sie etwas Näheres zur Familie de Noblée wissen. Ich habe nur im Google die Nobleestrasse gefunden und auf der Seite Wikipedie, dass Henri Noblée in der Mitte des 19. Jh. eine Gasfabrik in ihrem Stadtteil gründete.

Es geht darum, dass ich im Kulturdenkmal Hospital Kuks (cca 100 km südöstlich von Prag) arbeite und dass sich im Gruft des Hospitals die Särge von Celina Paulina de Noblée und Moritz Swéerts-Sporck befinden. Der Graf Moritz (Verwalter des Hospitals) heiratete Celina in Hamburg im J. 1852. Im Gedenkbuch des Dorfes Kuks ist geschrieben: „Graf Moriz Sweerts-Sporck wurde im Jahre 1821 in Lemberg geboren. Er widmete sich der milit. Laufbahn, trat 1848 als Kadett beim Inf. Regim N. 30 ein un machte den Feldzug 1848, 1849 gegen Ungarn mit,… Graf Moriz war in jungen Jahren weit auf Reisen, er vermählte sich 1852 mit einer Hamburger Bankererstochter, Celine Noblée und hatt längeren Aufenthalt in Paris.“

Ist es möglich, dass diese Celina Noblée (sie ist auch in Hamburg geboren) aus dieser Familie stammt?

Wir werden sehr dankbar sein, ob sie uns beliebige Infos über die Familie geben könnten.

Im Voraus danke ich Ihnen für ihre Zeit

Mit freundlichem Gruss

Milan Horák, Hospital Kuks, Tschechien

 

–> Antwort vom 5.9.2012

Hallo Herr Horák,

vielen Dank für Ihre Anfage aus Tschechien.

Ich habe das Buch Noblee & Thörl , welches zum 100. jährigen Jubiläum der Firma am 28. November 1955 in Hamburg-Harburg erschienen ist.

Darin steht unter dem Kapitel:

„Der Weg zur Ölmühle“ (das Buch hat leider keine Seitenzahlen!)

„Noblee hatte im Jahre 1828 in Lille geheiratet. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor. Eine der Töchter heiratete den ersten Fabrikführer der Firma H. Noblee & Co., Hermann Kich, der im Jahre 1879 die Ölfabrik Koch & Co. gründete.

Der am 26. Dezember 1829 in Lille geborene Sohn Henri Charles folgte dem Vater in der Leitung des Unternehmens. 1876 wurder er Mitinhaber der Firma und verblieb darin bis zum Ende des Jahrhunderts.“ [Noblee 28.11 1855- 28.11.1955. Noblee & Thörl GmbH. Ölfabriken. Speisefettraffinerien, Hamburg-Harburg 1955.]

Leider werden weder die Namen noch weitere Informationen zu den Töchtern in diesem Buch genannt.

Henri Louis Josephe Noblée wurde übrigens am 6. Dezember 1806 in Lille geboren und kam 1834 nach Hamburg.

Ich habe in die Bestandsübersicht des Staatsarchivs Hamburg reingesehen. Dort finden sich —->Stadtbücher der Stadt Harburg und

–>Firmen in Harburg von 1757 bis 1948, wobei auch die Firma THÖRL erwähnt ist.

Ich weiss allerdings nicht, was sich in diesen Akten zu der Familie Noblee finden lässt.

Geburten- und Hochzeitsbücher gibt es in Hamburg im Staatsarchiv erst ab 1876, da lässt sich also auch nichts herausfinden.

 

Vielleicht konnte ich Ihnen ja auch so schon ein bisschen weiter helfen.

Viele Grüße aus Hamburg

Carola Siedhoff

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Die interessantesten Anfragen 2011

 

23.3.2011

Hallo Fr. Dr. Siedhoff,

ich bin über Ihre Kurzvorstellung (Anmerkung von Carola Siedhoff bei XING) „gestolpert“. Da ich auch in
Heimfeld lebe, fand ich diese sehr interessant, ebenso wie ihr
Web-Projekt.

Eine Frage, die mich immer wieder interessiert, ist die Bauweise
vieler gründerzeitlicher Häuser mit einem flach angesetztem Pultdach und einem noch halbhoch aufgesetzten versetztem Stockwerk auf dem Dachboden. Diese Häuser kenne ich in der Form so dicht nur im Harburger Altbau-Bestand.
Wissen Sie woher die Bauweise stammt, oder wodurch sie begründet wurde ?
Ich würde mich freuen, hierzu mehr zu erfahren. Bei Fragen zögern Sie bitte nicht, mich einfach anzusprechen. Vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse und mit besten Grüßen

Christian Zschiesche

–> Antwort vom 23.3.2011

Hallo Herr Zschiesche,
ich glaube, Sie meinen das typische „Harburger Haus“ (was wirklich so heisst) mit Zwerchhaus. Sie kennzeichnen sich durch eine aufgesetzte weitere Wohnung auf der einen Dachseite, gegenüber liegt der Dachboden. Als Beispiele kann ich Ihnen hier die Häuser Baererstraße 35-39 und das Haus Reinholdstraße 2 im Phoenix-Viertel nennen. Sie
erschienen nach der Bauordnung von 1892, um möglichst platzsparend zu bauen.
Diese Häuser kommen besonders auch im Phoenix-Viertel vor und sind von mir auch in dem Buch über das Phoenix-Viertel erwähnt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Schönes Wochenende.
Viele Grüße Carola Siedhoff

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7.8.2011

Hallo,
ich bin gerade auf ihrer seite gewesen und habe mir die zwei geschichten über falkenberg un das schloß  durchgelesen! ich wohne in neuwiedenthal schon seid einigen jahren, aber so wirklich weiß ich nichts drüber, ich bin auf der suche über geschichten/legenden über opferberg wie kommt es zu den namen?

würde mich sehr freuen von ihnen zu hören

gruß
eva

–> Antwort vom 15.08.2011

 

Hallo Ewa,
Ich kenne da nur ein Buch, was Ihnen vielleicht weiterhilft:
Titel: Neugrabener Geschichten mit Fischbek und Scheideholz
von: Hans F. Cords
Buchhandlung Uwe Herbst.
U.a. geht es auch um den Opferberg und den Falkenberg.
Ich habe mal geguckt, das Buch gibt es noch zu bestellen unter:
www.zvab.com.
–> Einfach Neugrabener Geschichten eingeben.

Viele Grüße Carola Siedhoff

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19.09.2011

Moin,

ich habe eine Flasche bekommen mit der Auschrift

Miner Wass
Anstalt in Harburg

ist ihnen das ein Begriff,die Flasche sieht sehr antik aus.

Ich habe schon gegoogelt aber nichts entdeckt.

Für eine Antwort währe ich ihnen dankbar.

Mfg S.Heider

 

–> Antwort:

Hallo Herr Heider, 1853 wurde in der Schloßstraße in Harburg die Minieralwasserfabrik Steinike und Weinlig gegründet. Ab 1865 produzierte sie im Harburger Hafen Mineralwasser, Saft und Limonade.

Viele Grüße Carola Siedhoff

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25.09.2011

Hallo Frau Siedhoff,

durch die Googlesuche bin auf Ihre Seite gestoßen.
Mein Opa und Ur Opa sind in Harburg geboren. Mein Opa hat zu erst im Phonixviertel in der Elisenstr. gewohnt und ist von
dort nach Eißendorf Beerentaltrift gesiedelt. Leider lebt mein Opa nicht mehr und kann mir über die Zeit in Harburg nichts
mehr erzählen. Bilder von dem Haus in Beerentaltrift habe ich. Das Uwe Seeler an der Ecke zur Beerentaltrift Familie hatte, ist mir bekannt. „Uns Uwe“ sagte meine Uroma Magarethe . Viel mehr ist nicht bekannt, darum ist es mir um so wichtiger zu erfahren wo meine Familie herkommt.

Meine Quellen sind meine Oma „ist nicht von Harburg, sie hat mit meinen Opa Harburg in den Jahren 1945- 1980 besucht.
Desweiteren Lebt eine Schwegerin meines Opas in Rosengarten, mit Ihr habe ich vor kurzen Kontakt aufgenommen.
Meine Schwester wohnt seit kurzem in den Schwarzen Bergen auf der Geest.  Sie hat schon in einem Kirchbuch in Harburg geforscht.

Auf Ihrer Seit haben Sie  geschrieben, daß Adressbücher von Harburg veröffentlich sind.
Wo kann man diesen Adressbücher einsehen oder erwerben ?
Auf der Website der Uni Hamburg habe ich nur das Adressbuch von 1926 gefunden. Die restlichen dort einzusehenden Adressbücher sind von Hamburg usw.

Vielen Dank schon Im Voraus.

Andreas Lübkemann

–> Antwort vom 27.09.2011

Hallo Herr Lübkemann,
Vielen Dank für Ihre Mail.
Die Adressbücher gibt es  im Staatsarchiv Hamburg (Wandsbek) und ich meine auch z.T. in der Bibliothek vom Helms Museum.
Viele Grüße Carola Siedhoff

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Ältere Anfragen
Mail vom 16.4.2009

Hallo Frau Siedhoff,

ich habe heute Ihre Internetseite mit den Geschichten Ihres Großvaters entdeckt. Ich habe mich sehr darüber amüsieren können und bin etwas ins schwelgen geraten. Ich freue mich über alles, was ich über Harburg zu lesen vermag.

Und dann habe ich festgestellt, dass Sie hier aus meiner Gegend kommen. Meine Kinder gehen In der Alten Forst zur Schule und wir wohnen im Kusselhang.

Machen Sie weiter so …

Viele Grüße,
Holger Ehrhorn

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Anfrage vom 9.9.2009
Sehr geehrte Frau Siedhoff,
meine Name ist Heidrun Tellmann und ich bin Lehrerin am Niels-Stensen-Gymnasium in Harburg. Auf der Suche nach Material zum Thema „Industriealisierung in Harburg“ bin ich zunächst auf ihre Internetseite und dann auf ihr Buch „Die Geschichte des Phönix-Viertels“ gestoßen. Ich habe mir das Buch bestellt, um im Unterricht ein wenig Lokalgeschichte einbinden zu können. Da hilft mir ihr Buch sehr, zumal ich selbst noch neu in der Stadt bin und deswegen wenig Ahnung habe.
Nun meine Frage an Sie: Könnten Sie sich vorstellen mal in die Schule zu kommen, um über ihre Erkenntnisse zu berichten oder eine kleine Führung durch das Phönix-Viertel zu veranstalten? Oder kennen Sie jemanden, der so etwas macht?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Herzliche Grüße,

Heidrun Tellmann

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